02.04.26: Granada – Führung Alhambra und dann weiter nach Algeciras
Heute heißt es wieder Kofferpacken und mit den gläsernen Aussenaufzügen runter in die Lobby. Zum einen darf man da keine Höhenangst haben und zum anderen sind es keine intelligenten Aufzüge. Denn da ja fast 46 Personen gleichzeitig mit ihren Koffern nach unten wollen, es aber noch andere Hotelgäste gibt, die zum Frühstück oder in ihre Zimmer wollen, kommen die bereits vollen Kabinen mehrmals in den einzelnen Stockwerken vorbei. Aber nach ca. 7 Min. Wartezeit, kommen auch die Letzten vom 7. Stock unten an. Es gibt wieder ein Abschiedsständchen und dann geht es hinauf zur Alhambra.
Es warten schon unsere Führer Maria und Manuel, die uns die nächsten 3 Stunden mit Geschichte und Kultur begeistern.
Barbara liest uns eine kurze Einführung in die Alhambra vor, die uns auf dieses prächtige Wahrzeichen einstimmt.
Wir besichtigen zuerst die Gärten Generalife mit der ehemaligen Sommerresidenz der Sultane und dann den Renainssancepalast von Karl V, der eigentlich besser nach Italien passen würde.
Und dann geht es in die Nasriden Paläste, wo wir aus dem Staunen angesichts die Ausstattung nicht mehr herauskommen.
Natürlich benötigt man da zwischendurch mal eine Harmoniepause und zum ersten Mal auf all unseren Reisen gibt es eine Schlange vor der Männertoilette.
Die ganzen Eindrücke dieser prächtigen Anlage werden noch lange bei uns nachklingen und wir machen uns auf dem Weg über Málaga nach Algeciras.
Die Fahrt dauert 3,5 Stunden und dazwischen brauchen wir auch mal eine Pause, um uns zu stärken. Also ab in eine Autobahnraststätte und es wie der Zufall will, liegt sie genau gegenüber der Raststätte, die wir auf dem Weg nach Granada am 31.03. schon besucht haben. Und sie hat den gleichen Bahnhofscharme, aber das Essen ist überraschender Weise gar nicht so schlecht. Trotzdem müssen wir was für unser Wohlbefinden tun und ein Notfallgetränk wird ausgegeben.
Auf dem Weg gibt Barbara wieder viel Wissen über die jeweilige Umgebung und Gibraltar an uns weiter, wir fahren in Malaga an endlosen Ferienunterkünften vorbei und kommen dann in Algecira im Hotel an.
Während des Abendessens kommen 2 Ehepaare zu uns und schauen sich suchend um. Es stellt sich heraus, dass es Kollegen und Freunde aus Holzgerlingen sind, die von unserer Reise erfahren haben, das Ehepaar Sünder, Clemens König und Sigi Schneider gut kennen und einen kurzen Besuch abstatten wollen. Sie kommen seit 40 Jahre nach Algecira und sind derzeit auf Urlaub hier. So klein ist die Welt. Da müssen wir doch gleich ein Ständchen singen. Einige werden noch auf ein Gläschen in die Bar eingeladen, aber es war wieder ein toller und langer Tag und viele hören ihr Bett rufen.
Nuestro último día en Europa, mañana nos vamos a África.
Buenas noches y que duerman bien.
Da man sich einfach nicht alles merken, geschwiegen denn wiedergeben kann, hier eine kurze Beschreibung der Alhambra (mit KI Unterstützung ;-):
Die Alhambra ist eine der bedeutendsten historischen Anlagen Europas und ein herausragendes Beispiel islamischer Architektur in Spanien. Sie liegt auf dem Sabikah-Hügel oberhalb der Stadt Granada und überblickt das Tal des Flusses Darro.
Die heutige Anlage entstand überwiegend im 13. und 14. Jahrhundert unter der Nasriden-Dynastie, der letzten muslimischen Herrscherfamilie auf der Iberischen Halbinsel. Nach der christlichen Rückeroberung Granadas im Jahr 1492 wurde die Alhambra von den katholischen Königen weiter genutzt und teilweise umgebaut.Sie ist eines der bedeutendsten Beispiele maurischer Architektur in Europa.
Besonders beeindruckend sind die Nasridenpaläste, die aus mehreren miteinander verbundenen Bereichen bestehen, die sich um Innenhöfe gruppieren:
•Mexuar: Der älteste Teil, genutzt für Verwaltung und Audienzen
•Comares-Palast: Offizieller Regierungssitz mit dem berühmten Myrtenhof und dem Thronsaal
•Löwenpalast: Privater Wohnbereich der Herrscher mit dem ikonischen Löwenhof (Patio de los Leones)
Die Nasridenpaläste sind berühmt für ihre außergewöhnlich feine Dekoration:
•Stuckverzierungen mit komplexen geometrischen Mustern
•Arabische Inschriften, oft mit poetischen Texten und religiösen Zitaten
•Muqarnas-Gewölbe (tropfsteinartige Decken), besonders eindrucksvoll im Löwenpalast
•Keramikfliesen (Azulejos) mit präzisen Ornamenten
Ein zentrales Element ist Wasser: Spiegelbecken, Brunnen und Kanäle sorgen nicht nur für Kühlung, sondern verstärken auch die symmetrische Ästhetik.
Die angrenzenden Gärten des Generalife dienten einst als Rückzugsort der Herrscher und laden heute mit Wasserläufen und schattigen Wegen zum Verweilen ein.
Autor: Coeblog am 2. Apr. 2026 23:16, Rubrik: Allgemein, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.









